Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Arches National Park

Es ist immer noch extrem schlechte Sicht, wir fahren trotzdem in den Park und werden belohnt: Der Himmel reißt auf und die Landschaft ist extrem schön. Alles schön weiß gepudert, und überall „Arches“ mit Zwischenraum hindurchzuschaun.

Die Wanderung zum Delicate Arch über den schneebedeckten Trail ist spannend: Der Trail ist nämlich nicht zu sehen. Ab und zu sind Steinpyramiden als Kennzeichnung zu sehen, aber wenn nicht jemand anderes vor uns Spuren im Schnee hinterlassen hätte hätten wir wohl nicht hin gefunden. Der Bogen ist beeindruckend, und die Landschaft außen rum genau so – und das Beste daran: wir sind fast alleine! Im Sommer muss man hier wohl an den engen Stellen Schlange stehen, wir treffen erst kurz vor dem Arch jemand anderen.

Verwunderlich finde ich dass bei all der Sicherheitsmanie der Amerikaner die Natur so „ungesichert“ zu bewundern ist. In Deutschland wären überall Geländer und TÜV-Siegel, hier wandert man ohne Absperrungen und Sicherungen. Einerseits fühle ich mich unwohl weil die Kinder so unachtsam über den 1,5m breiten, eisigen Steg am tiefen Abhang hampeln, andererseits würden Geländer hier alles verschandeln, vor allem direkt am Bogen. Und so gelegentlich schadet es nicht wenn man gezwungen wird selbst zu denken und aufzupassen.

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Thema von Anders Norén