Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Ausflug nach Ávila

In Madrid ist es kalt und grau, doch jenseits der hohen Berge soll es noch Reste der wärmenden Sonne geben! Tatsächlich, kaum durchqueren wir den Tunnel unter der Guadarrama scheint die Sonne. Gut, wärmend ist jetzt relativ, wir laufen mit beschlagener Brille und Maske im Blindflug durch Ávila – die 500 zusätzlichen Höhenmeter im Vergleich zu Madrid bedeuten nun eben, dass es sehr deutlich einstellige Temperatur hat, und der Wind pfeift.

Zwar ist die „Hauptattraktion“ der Stadt, die begehbare Stadtmauer, seit Beginn der Corona-Zeit geschlossen (das macht auch total Sinn, es ist eng und Distanz ist dort nicht möglich), aber auch ohne das sind die Mauer und die Häuser sehenswert.

Noch schöner als das finde ich aber den Blick raus aus der Stadt. An einer Stelle habe ich das Gefühl, auf einer schwebenden Wolkenstadt über der Landschaft zu stehen, und wenn ich zwischen Burgerbrater und Herrenausstatter gerade durch gehe, dann falle ich über den Rand der Stadt.

Auf dem Heimweg nehmen wir den Schleichweg über die Berge statt unten durch, das dauert zwar doppelt so lange, aber sieht viel schöner aus. Und – oh Wunder – jetzt ist auch auf Madrider Seite schönes Wetter!

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