Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Wandern im Skigebiet

Als wir im Januar über den Navacerrada-Pass fuhren, war es neblig, kalt und grau und man sah sehr wenig. Das ist heute ein klitzekleines Bisschen anders. Auf 1850m hat es immer noch 27 Grad und der Blick darf in die Ferne schweifen. Der Parkplatz der Skigebiets ist jetzt mit den Autos der Wanderer gefüllt.

Es geht ziemlich zu auf dem engen Waldweg, und ab und zu muss man auf die Seite springen, weil Mountainbiker hier auch durch wollen. Nach etwa 5km erreichen wir die alte Römerstrasse, die immer wieder neu ausgebaut auch heute noch hier hoch führt – aber nur noch als Forstweg benutzt wird. Hier grast eine Herde wilder Pferde, und die Biker sausen die Strasse mit Karacho herab.

Ein kleines Stückchen die Strasse bergab drehen wir um und steigen über einen steilen Weg zu einer Lichtung, auf der wir unser Mittagspicknick verspeisen. Als wir fertig sind, kommt eine Kuh-Familie zu Besuch, und der Papa hat miese Laune. Eine Wandergruppe nach der Anderen wird verscheucht, und bald sind wir an der Reihe und flüchten freiwillig vor El Toro.

Eineinhalb Stunden später sind wir zurück im Skigebiet und hinreichend erschöpft.

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