Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Anreise – London

Ich zelebriere meine Midlife-Crisis (die ich selbst­verständlich nicht habe!) mit einer dreimonatigen Tour durch den Süden der USA. Am 22.3.2015 lande ich wieder in München.

Mit meinen Lieben geht es erst mal nach Denver, CO. Von dort aus durch die Nationalparks am Grand Canyon vorbei nach Vegas (Silvester!), dann nach LA und am Meer entlang nach SF. Nachdem mich dort meine Familie alleine lässt geht es wieder Richtung Süden, nach San Diego, an der mexikanischen Grenze entlang zum Golf, nach New Orleans und Florida. Ein paar Tage Baden auf den Keys, und dann an der Ostküste hoch nach NY. Dann noch eine Woche Zweisamkeit im Big Apple bevor es auf Jobsuche nach Hause zurück geht.

So in etwa, außer den Flügen und den Autos – erst ein "normales" Auto für die Fahrt mit der Familie, und anschließend ein WoMo – ist nicht vorgebucht. Der Weg ist das Ziel!

Und der Weg ist beschwerlich, wir starten mitten in der Nacht mit einem Mietwagen nach Frankfurt und nehmen den Flug nach London, der dort kurz nach Sonnenaufgang ankommt. In Heathrow haben wir einige Stunden Aufenthalt.

An der Security arbeitet ein Mann der eine schwarze Nikolaus-Mütze mit dem Aufdruck "Bah-Humbug" trägt. Ich spreche ihn darauf an und sage dass ich die Klasse finde. Antwort: "Merry X-mas" und sie sitzt auf meiner Rübe. Das Weihnachtsgeschenk nehme ich freudig an 😉

Auf dem Weg zum Gate geht es durch den Duty-Free-Bereich. Um 9 Uhr morgens Whiskey-Tasting – da wir durchgemacht haben ist ja praktisch noch Abend, oder? Chivas gewinnt das Tasting gegen Jon Walker, und so erfrischt finden wir zum Gate.

Drei Stunden vor Abflug verschwindet die Maschine nach Denver kommentarlos von der Anzeige. Die Dame am Schalter sagt die käme schon wieder, keine Sorge. Eine Stunde vor Abflug frage ich noch mal: "Ach, die fliegt heute nicht von C66, sondern B34." Also alles zampacken und Füße in die Hand. Wenigstens stimmte das diesmal und wir fliegen pünktlich los.

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