Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Brooklyn

Eigentlich sollte das Wetter heute aufreißen, aber trotz kräftigen Windes bleibt es behangen und grau. Wir brechen also die geplante Top of the Rock-Besichtigung ab und laufen stattdessen noch ein bisschen durch den Theater District. Unter anderem an der Public Library vorbei – wir sehen aber leider keinen Geist. Who you gonna call? – Ghostbusters!

Dann fahren wir halt nach Coney Island, mal kucken was dort so angeboten wird. Es gibt einen schönen Sandstrand mit zapfigem Sandsturm, und das Vergnügungspark-Viertel ist noch bis Ende März in der Winterpause. Dafür fliegen die Möwen tolle Manöver!

Anschließend geht es zum Prospect Park der mir von zwei Leuten unabhängig als „Must-See“ und „Most beautiful thing in Brooklyn“ angepriesen wurde. Mei, es ist halt ein Park mit einem See und einer Wiese und ein paar Bäumen. Das madige Wetter spielt sicher auch eine Rolle, aber etwas besonders Spannendes sehen wir nicht (abgesehen von dem Haus das noch immer im Weihnachtsfieber ist). Der Park ist jedoch der einzige grüne Platz außer dem Friedhof in Brooklyn, somit für die Bewohner sicherlich ein wichtiger Ort. Wir drehen jedoch lieber eine Runde durch die Straßen und wärmen uns schließlich mit Cider im Pub auf.

Ganz besonders bei den hübschen Gebäuden in Coney Island kommt aber schon der Gedanke auf, was jetzt für die 90% der wesentliche Unterschied zwischen NYC und z.B. St. Petersburg ist. In den 80er Jahren war die Wohnsituation hier vermutlich nicht so viel angenehmer als auf der anderen Seite des eisernen Vorhangs. Und NSA/CIA und KGB (jetzt FSB) geben sich auch nicht viel.

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