Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Theater District

Um uns und das Gepäck ins Hotel nach Brooklyn zu bringen hatte ich noch mal ein Auto gemietet. Zusätzlich zu den Mietkosten kamen dann noch mal $14 Maut für die Brücke zwischen Staten Island und Brooklyn dazu. Nachdem die bisherigen Mautstrassen immer zwischen $0,50 und $2 für ein Auto gekostet haben (Das WoMo war manchmal doppelt so teuer) war das eine rechte Überraschung. Da das Auto auch wieder zurück muss (One-Way kostet zwischen $50 und $100 Aufpreis!) fahren wir am morgen lieber den Umweg durch Manhattan.

Die gestrige Sonne hat heute Muskelkater und so ist nicht ganz klar wie hoch die Wolkenkratzer in Manhattan sind – sie kratzen nämlich die Wolken.

Die Fahrt zurück nach NYC ist langwierig – Der Zug fährt nur selten. Aufgrund des nassen Wetters wollen wir mit dem MoMa starten, aber die Idee hatten mehr Leute. Eine lange Schlange, $25 Eintritt pro Nase – zumindest heute nicht. Stattdessen machen wir einen Spaziergang durch die Täler zwischen den Stein/Stahl/Glas-Bergen.

Die Strassen sind zwar nicht ganz so kaputt wie in Washington DC, aber auch hier gibt es ordentlich viele und große Pickel im Asphalt. Schon komisch wenn vor edlen Schaufenstern mit teurer Designerware Obdachlose auf Strassen liegen die nicht besser in Schuss sind als in Afrika. Vielleicht hat Apple seinen Laden deswegen auch im Keller? Auf der Oberfläche ist nur ein Glaswürfel mit einem Aufzug unter die Erde – Marketing können die Äpfel wirklich.

Ganz in der Nähe erkenne ich, dass es bei Tiffany’s nicht nur trocken ist, sondern dass die auch ein hübsches Lächeln verkaufen. Ich erwerbe eines für meine Frau, danach geht es zum Klamotten kaufen nach Brooklyn.

Das Gerede über die Servicewüste Deutschland, und dass es in den Staaten viel besser wäre entspricht nicht immer unbedingt der Wahrheit: Bei Gap oder Macy’s gibt es überhaupt keine Beratung, da lob ich mir doch die heimischen Klamottenläden.

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Thema von Anders Norén