Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Manzanares und Rastro

Helle Sonne und blauer Himmel – es sieht so schön aus draußen. Tatsächlich hat es nur ein oder zwei Grad über Null, in der Sonne ist es angenehm, sobald man im Schatten ist sakrisch kalt.

Wir fahren zum Bahnhof „Principe Pio“, einem Bahnhof, der auf drei Ebenen an und in den Hang gebaut ist. Die Vorortlinien (S-Bahnen) fahren auf einer sehr fragil wirkenden Brücke quer durch die U-Bahn, das sieht cool aus, wenn oben und unten gleichzeitig ein Zug durchfährt. Weiter oben fahren dann noch Regionalzüge.

An der Puente del Rey erreichen wir den Madrilener Fluss, den Manzanares. Hier ist er mit viel Stein und einer Schleuse streng reguliert, Natur-Feeling kommt nicht auf. Dafür gibt es viel Platz zum Flanieren und auf allem, was Räder und keinen Motor hat zu fahren. Oder aktuell auch um Schlittschuh zu laufen, in einem Zelt ist eine Eislaufbahn.

Oberhalb des Flusses liegen die Zentren der konservativen Macht – der Königspalast und die Kathedrale.

Im Schatten merkt man, dass es heute Nacht fast zweistellig unter Null war, Rauhreif überall dort, wo die Sonne nicht hin scheint.

Wir laufen durch Centro und stoßen auf den Rastro – einen riesigen Flohmarkt, der sich durch mehrere Strassen erstreckt. Ich verstehe ja immer nicht, wer das ganze Zeug kauft – aber am Ende kommen wir auch mit mehreren Tüten wieder raus.

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

© 2020 Unterwegs

Thema von Anders Norén