Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Roosevelt’s Island

Im East River zwischen Manhattan und der Bronx erstreckt sich diese ehemalige Pocken- und Irrenhaus-Insel. In den Siebzigern wurde sie in eine Wohngegend umgewandelt, nur: als die ersten Häuser fertig waren, existierte die U-Bahn nach wie vor nur auf Papier. Das erinnert jetzt ein wenig an die U-Bahn zur Uni in München-Garching, die auch ein paar Jahre zu spät kam. Kurzerhand wurde als Provisorium eine Gondel errichtet. Sie fliegt in einem hohen Bogen über den East River, daneben die Brücke, die die Insel überspannt, aber keine Ausfahrt zu ihr bietet. Und wie das mit Provisorien so ist, die Gondel hängt immer noch und wird in Kürze aufwändig renoviert.

Von der Insel hat man einen tollen Blick auf das UN-Gebäude und das dahinter liegende World Trade Center (in dem die wirklichen Entscheider sitzen). Es scheint eine sehr sportliche Insel zu sein, denn neben einer Sporthalle und einem Fitnessstudio stehen auch beidseitig des Flusses unterhalb der Brücke Tennisblasen.

Wir werfen ein letztes Mal einen Blick auf das sonnige New York, morgen ist Schnee angesagt. Und übermorgen treten wir die letzte Reise (in diesem Urlaub!) an.

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