Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Sightseeing back to Normality

Mit einem lang erwarteten Besuch sightseen wir uns durch die Stadt und in die Berge.

Wir fahren auch zu der katholisch-faschistischen Inkarnation des felsgewordenen Penisneids. Innen drin in der Kirche Runenschrift, 10 Meter hohe granitene Engel mit Schwertern und Verehrung von Kriegstoten. "Religion des Friedens" my ass…

Zurück in der Stadt wird deutlich, dass der farbenfrohe Herbst beginnt, die ersten Blätter werden braun.

Und wieder mal haben wir einen fantastischen Sonnenuntergang!

Nachdem jetzt 3/4 der Spanier geimpft sind, die Inzidenz einstellig und die Schule wieder gestartet ist, lerne ich Madrid nochmal neu kennen. Plötzlich ist morgens die Cercanías (S-Bahn) proppenvoll, und wenn ich mit dem Auto in die Arbeit fahre, dann brauche ich nicht mehr 20 Minuten, sondern über eine Stunden Stopp-And-Go.

Die Home-Office-Zeiten sind selbst in den Behörden vorbei.

Dafür kann man jetzt endlich wieder Tanzen und Feiern gehen, und das mache ich mit dem Besuch nur zu gerne! Zu Beginn ist es noch ruhig, und ich frage mich, wie der Besitzer dieser Tanzkneipe mit einem halben Dutzend Gäste die Miete bezahlt, aber schon eine Stunde später wird es schwierig beim Kneipenhopping noch Bars zu finden, die nicht brechend voll sind.

Ohne Maske, schwitzende Menschen dicht an dicht, Männer und Frauen bei der ewigen Suche nach Lust und Liebe beobachten. Wie habe ich es vermisst! Ich hoffe inständig, dass wir in Spanien jetzt durch sind mit der Pandemie.

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Thema von Anders Norén