Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Spaziergang durch Madrid

Auf dem Weg in die Stadt vertrauen wir dem Fahrplan in der App – eine schlechte Idee, wir steigen in die falsche Bahn und statt im Bogen durch El Pardo geht es Richtung Berge. Wir springen aus dem Zug und fahren eine Viertelstunde später wieder zurück. Hier draußen ist es aber sehr schön, nahe an den Bergen und mit schönem Blick über Madrid.

In Madrid angekommen spazieren wir am Manzanares entlang. Als wir hier an der Puente del Rey die Eislaufbahn sehen, denken wir ein Jahr zurück. Damals waren wir hier auf Kurzbesuch, es war schon klar, dass wir umziehen werden. Aber alles war noch unwirklich und von Covid hatte man gehört, aber das war ein chinesisches Problem, das uns doch sicher nicht betraf. Es scheint ewig her!

An der Puente de Segovia ein wenig südlich ist Aufregung – eine Nilgans quakt und schnattert aufgeregt eine Mauer an. Bei näherem Hinsehen wird klar, warum sie so aufgebracht ist – ein in die Mauer eingelassener Scheinwerfer wirkt als Spiegel und die Gans versucht mit ihrem Spiegelbild zu kommunizieren.

Eine andere Gans schreitet mit langen Schritten durch das Becken.

Erschreckend sind die Schäden, die Filomena vor allem an den Bäumen hinterlassen hat. Praktisch keine einzige Pinie ist ohne Schaden, unter jedem der Bäume liegen abgerissene Äste.

Wir treffen uns mit Freunden beim asturischen Restaurant und schlemmen hervorragend, nach dem Essen drehen wir noch eine Runde am Parque de Oeste entlang.

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Thema von Anders Norén