Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Casa de Campo – Zweiter Versuch

Nachdem mein erster Versuch einer Radtour nicht so gut war, versuche ich es heute nochmal. Diesmal ist es bewölkt und „kalt“ – es hat als ich um 11 aufbreche erst 27 Grad. Zwischen dem Stadtteil in dem ich wohne und Madrid liegt der Casa de Campo, ein hügeliger Park. Also, fast. Davor ist ein Brachland, das als Guerilla-Golfplatz genutzt wird. Sehr improvisiert, aber offensichtlich in Benutzung. Von hier hat man eine schöne Aussicht über den Ort zu den Bergen. Aber keine Durchfahrt zum Park, es sei denn man will mit dem Rad die Autobahn queren.

Nächster Versuch geht durch den Forestal Adolfo Suárez Park. Der Park gehört zum Nachbarort Pozuelo, und somit kann es nicht sein, dass man von hier einfach in den Casa Campo kommt, hier trennt eine Mauer die Zuständigkeiten. Spanier lieben Zäune und Mauern noch mehr als Deutsche!

Glücklicherweise endet die Mauer in einem Zaun, und hier war jemand noch genervter als ich und hat den Zaun einfach aufgeschnitten. Endlich im Campo angekommen geht es mal gemütlich über Trampelpfade, mal flott die Asphaltstraße den Hügel runter quer durch den Park. Auf der anderen Seite liegt der Lago, gleich unterhalb der Schlosses und mit Parkplatz und viel Gewusel.

Auf dem Rückweg suche ich den Aussichtsturm auf einem der Hügel. Leider ist das aber ein Feuerturm, und somit nicht besteigbar. Die Aussicht ist aber auch ohne Turm nicht übel.

Nach 25km bin ich wieder zu Hause, und diesmal ohne Hitzschlag – ich lerne dazu!

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