Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Endlich wieder Sonne

Es ist eindeutig Dezember in Deutschland, es ist nass, grau, kalt. Da fällt Quarantäne nicht schwer, aber bisschen raus muss schon sein.

Das Heizkraftwerk ist eingenebelt als hätte jemand unten an den Schornsteinen die Lüftungsklappe vergessen:

Aber das muss ja nicht nicht auf Dauer sein, heute soll es sich ändern! Weit vor Sonnenaufgang stehe ich Gewehr bei Fuß um die Sonne zu empfangen. Gut, dass ich nicht so viele Horrorfilme kucke, früh morgens mit Nebelschwaden sieht ganz schön gruselig aus. Ein Teil der Nebelschwaden kommt immer noch vom Heizkraftwerk. Das erste Bild ist von der neuen Kamera, das zweite mit dem Handy geschnappschusst. Nachtmodus funktioniert nicht immer, aber manchmal erstaunlich gut!

Bevor es zum Sonnenaufgangs-Beobachtungsplatz geht noch ein paar Bilder von der Thalkirchner Brücke bei Nacht.

Am ehemaligen Flugfeld in Unterhaching lassen sich immer gute Fotos erlegen, und ich bin erstaunt, wie sehr es hier kurz nach Sieben am Morgen schon zu geht.

Die Venus funkelt vom Himmel, der schon vielfarbig glüht!

Die Vögel sind schon voll aktiv, und obwohl es schon so farbenfroh ist, dauert es noch über eine halbe Stunde, bis die Sonne auftaucht. So lange wabert der Nebel weiterhin, vor allem dort wo die Autobahn unter dem Flugfeld durch tunnelt – man sieht deutlich zwei Nebelstreifen genau über den Tunnelröhren.

Die Farben werden immer kräftiger, bis die Sonne endlich raus blinzelt.

Und als es dann so richtig hell ist, erkennt man auch ein bisschen was. Man sieht nicht nur Schatten mit Scheinwerfern, sondern ganze Radler. Aber leider auch den Müll der Leute, die beim Sonnenuntergang hier waren.

Und während ich hier von Bein zu Bein steige weil der Frost aus dem Boden in die Füße kriecht spaziert einer in kurzen Hosen unten vorbei. Vermutlich Australier!

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