Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

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Zwei anstrengende, aber schöne Wochen in München, Regensburg und Augsburg sind vorbei. Voll durchgetaktet, ohne Zeit, mal durchzuatmen. Dafür mit fulminanter Feier am Ende, CHECK24 hat eine sagenhafte Entwickler-Konferenz organisiert.

Jetzt wird das Auto voll geladen, noch einmal mit den Kindern gefrühstückt, und dann geht es los!

Kaum aus München raus, beginnt es zu regnen, und bis zur Grenze bleibt es dicht bewölkt. Wieder geht es hektisch vorwärts, mit viel Gas geben und Bremsen. Das wirkt sich nur unwesentlich auf den Kraftstoffverbrauch aus, am Abend öffne ich mal die Statistik: In Deutschland 13 Liter Verbrauch, in der Schweiz 5 bis 6 Liter.

Apropos Schweiz: Kaum erreichen wir den Bodensee, ist es herrliches Wetter.

Kurz vor dem Genfer See lugt der Mont Blanc weiß glänzend über die anderen Berg hinaus, aber wir finden leider keine Raststätte mit schönem Ausblick auf See und Berge.

Es ist bereits dunkel, als wir in Valence im Hotel ankommen. Die ersten 830 km sind geschafft, fehlen nur noch 1150.

Am Morgen bin ich bereits vor 6 Uhr wach, döse aber noch ein wenig weiter. Um 7 Uhr brechen wir auf, wir freuen uns beide auf Spanien. Zur Mittagszeit sind wir bereit an den Pyrenäen vorbei, und nach längerer Suche finden wir kurz vor Lleida ein Restaurant mit einem Menu del día. Wir können es nur nicht lesen: Es ist auf Katalan.

Voller Begeisterung gehen wir vom Restaurant schwitzend zum Auto zurück, endlich wieder spanisches Wetter, und erst mal kein grauer, dunkler Tag mehr!

Die Begeisterung hält bis Zaragoza, ab dort zieht es immer dichter und dichter zu, der Himmel wird richtig schwarz. Irgendwo an der Grenze zwischen Aragón und Castilla beginnt es dann zu regnen. Erst normal, dann wird es heftig, dann wird es so stark, dass man kaum noch die Autobahnbegrenzung sieht. Glücklicherweise kommt genau jetzt ein Rastplatz, und wir fahren ab.

Unter dem „Sonnenschutz“ warten wir ab, bis das Gewitter sich entladen hat.

Die letzten 200 Kilometer schaffen wir dann auch noch, und um 20 Uhr kommen wir ziemlich erschöpft zu Hause an. Das Ausräumen der Koffer kann morgen passieren, jetzt erst mal Füße hoch und einen Vermú zur Belohnung.

Das Gewitter ist uns übrigens gefolgt, in der Nacht liege ich eine halbe Stunde wach, weil der Sturm und die Blitze so viel Lärm machen. Von wegen sonniges Spanien, auch am nächsten Tag regnet es immer wieder.

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