Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Parque Natural de la Serranía de Cuenca

Ab morgen ist in Madrid wieder mal "Grenzen dicht". Deswegen fliehen wir vor den Menschenmassen und machen uns auf den Weg ans Meer. Das wird Gabis Heilung auf jeden Fall beschleunigen! In der Region Valencia sind die Grenzen schon dicht, darum müssen wir auf die kleinen Strassen durch die Berge ausweichen.

Wie schon vor einem Jahr ist auf der Autopista nach Cuenca absolut nichts los, es fühlt sich fast australisch an. 15, 20 Minuten komplett alleine auf der Autobahn sind schon ein komisches Gefühl.

In der Stadt machen wir kurze Mittagspause, dann geht es über winzige, gewundene Strassen in die Hügel dahinter. Obwohl es hier auf über 1600m geht kommt der Begriff "Berge" schwer über die Lippen. Die sind sowieso mit "Oooh" und "Aaaah" beschäftigt: Pinienwälder auf Karstlandschaft mit tollen Gesteinsformationen, dazu praktisch leere Straßen mit "Freude am Fahren"-Potential. Ich halte mich aber zurück, die Beifahrerin ist noch nicht wieder fit genug für schnelle Kurven.

Darum machen wir auch keinen Stopp zum Wandern – allerdings ist es auf 1500m bei zünftigem Wind auch nicht so kommod.

Viel zu früh sinkt die Sonne unter den Horizont, und der Himmel glüht als würde ein Vulkan ausbrechen. Der schönste Sonnenuntergang, den ich seit langem gesehen habe!

Ich schmeisse die Hotelsuche an, und es gibt im Umkreis von 50km genau 1 (eins!) geöffnetes Hotel. Glücklicherweise müssen wir nur 3km zurück fahren, und die Besitzerin kuckt uns mit großen Augen an: Wir sind die ersten Gäste seit einem Monat.

Puta corona!

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