Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Stadtmitte

Wir wollen uns einen See im Westen der Stadt ansehen. Die Navigation mit „Autobahn vermeiden“ führt uns über Schleichwege durch die Vororte. Madrid ist nicht wie eine deutsche Stadt aufgebaut, hier gibt es deutlich voneinander getrennte „barrios“, zwischen denen es nur wenig Verbindungen gibt. Wenn man nicht den Autobahnen folgt, die den Verkehr bündeln, dann gibt es oft keine Möglichkeit von einem Barrio zum nächsten zu fahren, denn sie sind durch große Auto- oder Bahntrassen separiert.

Als wir den See erreichen, sind wir ziemlich enttäuscht:

Durch einen verrosteten Zaun kommt man zu dem schlammig-sandigen Wasser. Obwohl am Ufer eine wohlhabende Siedlung namens „El Paraíso“ liegt ist der See absolut schmucklos und uneinladend.

Wir fahren noch eine Zeitlang rum, finden aber nichts Interessantes. Es geht zurück Richtung Madrid, und wir spazieren ein wenig durch die westlichen Ausläufer des großen Parks „Casa de Campo“. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt, aber auch auf die Berge.

Nach dem Mittagessen stellen wir das Auto wieder ab und fahren in die Innenstadt. Am Plaza Mayor sind ansprechende Fresken an den Wänden:

In Madrid gibt es neben den bei uns bekannten ausleihbaren E-Fortbewegungsmitteln wie Rollern und E-Bikes auch die von Walmart bekannten Oma-Renner:

Wir laufen ohne Ziel durch die Gassen, und finden schöne Wohnungen. Eine Wohnung am Plaza de Oriente direkt gegenüber des Palastes ist zu vermieten – €2000 Miete für immerhin 110qm ist erstaunlich „günstig“. Das hier scheint aber ein Hotel und somit nicht zu vermieten zu sein, die Dachterrasse ist aber sehr einladend.

Das Untere ist das Riu-Hotel am Plaza de Espana, von dort hat man sicher gute Aussicht!

Zum Sonnenuntergang sind wir an der Kathedrale südlich des Palastes.

Wir laufen noch ein wenig weiter, finden ein nettes kleines Restaurant, und genießen den Abend.

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