Unterwegs

Immer auf der Suche nach dem noch nicht Gesehenem

Granada

Bei unserem letzten Besuch hier lag auf den Bergen noch Schnee, und die maurische Burg Alhambra war ausverkauft. Dieses Mal haben wir mehr Glück. Ich muss zwar eine ganze Zeit in der Schlange stehen, und immer wieder böse Blicke auf Leute werfen, die mit Maske auf Halbmast keinen Abstand halten wollen, aber dann halte ich die Tickets in der Hand!

Zuerst besuchen wir die weitläufigen Gärten und bewundern die antiken Bewässerungssysteme.

Am Ende der Gärten befindet sich der Sommerpalast „Generalife“ mit einem Brunnen, der demjenigen aus dem Alcázar in Córdoba ähnelt.

Hier kriege ich mich mit einem Mann in die Haare, der sich ohne Maske direkt neben mich setzt. Als wir zum Eingang der Naṣridenpaläste kommen, ist dort so ein Gedränge, dass wir schweren Herzens auf die Hauptattraktion verzichten.

In der Festungsanlage Alcazaba ist wieder weniger los, so können wir die Aussicht über die Stadt und auf die Berge, die die Stadt um 2700m überragen, genießen. Tipp: Im Frühjahr ist es sogar noch spektakulärer, wenn hier noch Schnee liegt, aber es unten bereits heiß ist.

Nach dem Corona-Wahnsinn muss ein dritter Anlauf her, um die Alhambra endlich vollständig zu sehen!

Auf dem Weg zurück müssen wir von der Autobahn abfahren, um zumindest nochmal einen kurzen Blick auf Toledo zu erhaschen. Erstaunt stelle ich fest, dass schon einige Kilometer davor die Türme Madrids zu sehen sind – aus fast 100km Entfernung! Wahnsinn!

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